Was eine Anwendung produktionsreif macht

Von Matthias Schmidt.
Produktionsreif heißt, dass jemand anders als der Autor die Anwendung starten, beobachten und im Fehlerfall verstehen kann. Dazu gehören ein festgelegter Stand der Abhängigkeiten, eine Datenbank, deren Änderungen mitwandern, und ein Weg, die Anwendung zu stoppen, ohne die Daten zu verlieren.
Die Oberfläche darf hübsch sein. Tragend ist, dass ein Vorgang entweder ganz ankommt oder gar nicht, und dass ein Protokoll sagt, welcher Schritt zuletzt galt.
United Solutions baut in Berlin nach diesem Schnitt: Oberfläche, Fachlogik und Daten bleiben getrennt. Der Preis eines Mandats folgt erst nach der schriftlichen Schätzung.
Worauf es ankommt
- Abhängigkeiten liegen in einem festgelegten Stand
- Die Datenbank wandert mit den Änderungen
- Ein Vorgang kommt ganz an oder gar nicht
- Das Protokoll nennt den letzten gültigen Schritt
Häufige Fragen
Ist ein laufender Prototyp schon produktionsreif?
Nein. Produktionsreif ist die Anwendung erst, wenn jemand anderes sie starten, beobachten und im Fehlerfall verstehen kann.
Was trennt die Fachlogik von der Oberfläche?
Die Oberfläche zeigt den Vorgang. Die Fachlogik entscheidet ihn, die Datenbank speichert ihn. Ein hübscher Stand ohne dieses Trennen ist noch kein Betrieb.
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